In der Ärztezeitung ist gestern der Artikel “Therapie auch bei latenter Hypothyreose” publiziert worden. Darin wird darauf hingewiesen, dass Hashimoto-Thyreoiditis-Patienten bereits ab einem TSH-Wert > 2,5 mlU/L mit Schilddrüsenhormonen behandelt werden sollten. Der Text bezieht sich auf die 11seitige Veröffentlichung “Schilddrüsendiagnostik und -therapie in der täglichen Praxis” von Dr. Catharina Bullmann in der Zeitschrift Gynäkologische Endokrinologie, die Sich kostenlos als PDF-Datei herunterladen können.
Schilddrüsenhormontherapie auch bei latenter Hypothyreose
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…oder wenn die Patienten mit Protonenpumpen-Hemmern therapiert werden. Das Problem sei hierbei, dass Levothyroxin ein saures Magenmilieu benötigt, um in ausreichender Menge resorbiert zu werden. Erhöht sich also – etwa durch eine Therapie mit Protonenpumpen-Hemmern – der Magen-pH medikamentös, so sollte die T4-Dosis um ungefähr ein Drittel angehoben werden.